FRAUEN.MACHT.THEATER

Jede Frau ist eine Künstlerin.“

(frei nach Augusto Boal, Begründer des Theater der Unterdrückten)

 

Frauen mit Fluchterfahrungen gehören zu den marginalisiertesten Gruppen in unserer Gesellschaft. Neben den vielen Herausforderungen, die das Leben in einem neuen Land mit sich bringt, sehen sie sich häufig mit gesellschaftlicher, beruflicher und sozialer Benachteiligung und Diskriminierung sowie patriarchalen Strukturen konfrontiert. Gleichzeitig wird im medialen und politischen Diskurs hauptsächlich „über“ geflüchtete Frauen gesprochen anstatt mit ihnen. Ihre Sichtweisen, Anliegen und politischen Forderungen bleiben zumeist ungehört. Es gilt den Stimmen der Frauen Gehör zu verschaffen, neue Rollen in neuen Räumen zu erspielen und eine Selbstermächtigung von innen heraus zu ermöglichen, im eigenen Tempo mit den eigens gesetzten Schritten. Die Frauen selbst sind die besten Expertinnen für ihre Lebenswelt und wissen, welche Veränderungen sie in ihrem Umfeld möglich machen können. Deswegen spielen wir Theater und öffnen einen Raum des gegenseitigen Lernens.

In dem Projekt „Frauen.Macht.Theater“ setzen wir uns spielerisch mit Themen, die die teilnehmenden Frauen einbringen, auseinander und gestalten so einen Raum der Reflexion, des Austausches und des Einander Begegnens. In wöchentlichen Proben erarbeiteten wir ein Theaterstück, das im Dezember 2018 aufgeführt wurde.

Eine Fortsetzung des Projekts ist mit März 2019 geplant.

 

Dieses Projekt wird gefördert durch

 

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