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Who cares?

Ein Forumtheaterstück der Theatergruppe „Das ReflActiv“ des TdU Wien

Evelyn kümmert sich um ihren leicht dementen und kranken Vater Richard. Dabei bleibt ihr so gut wie keine ruhige Minute Freizeit. Denn von Pflegepersonal will sich ihr Vater nicht betreuen lassen, er hat ja seine Tochter. Martin, Evelyns Bruder lässt sich nur widerwillig und selten für Plegetätigkeiten einspannen und sonderliche Begabung dafür scheint er auch nicht aufzuweisen…
Im Laufe von „Who cares?“ werden patriarchale Idealbilder von Familien sichtbar und es wird schnell klar, dass CARE-Arbeit auch die gesellschaftliche Anerkennung fehlt.

Das neue Forumtheaterstück des „ReflActivs“ beschäftigt sich aus verschiedenen Perspektiven mit Ungerechtigkeiten im Zusammenhang mit CARE-Arbeit: Ob in Altenpflege, Haushalt oder Kinderbetreuung, Frauen leisten den größeren Teil gesellschaftlich notwendiger aber nicht ausreichend anerkannter Reproduktionsarbeit. Das Stück geht aber auch auf die Probleme ein, die Männer durch eine gesellschaftliche Festlegung der Reproduktionsarbeit als weiblich erleiden. Das Stück „Who cares?“ beleuchtet dabei unterschiedliche Lebensphasen.

Für eine Aufführung in Ihrer Organisation fragen Sie uns gerne an!

Bildertheatervorstellung

Die Techniken des Bildertheaters ermöglichen uns, hinter die Dinge zu schauen, die uns in der Realiteit an einem selbstbestimmten und gerechtem Leben hindern. Ausgehend von Bildern der Unterdrückung entwickeln wir an einem solchen Abend gemeinsam kurze Szenen, die uns helfen, unsere Gesellschaft und unsere Rolle darin besser zu verstehen. Die Bildertheatervorstellung ist eine Technik, durch die ein Publikum innerhalb kürzester Zeit selbst eine Szene gestalten können, die anschließend sofort von Schauspieler_innen aufgeführt wird. Fertig zum Analysieren und Bearbeiten!
Wir bringen Schauspieler_innen und Joker_in mit; das Publikum bringt die Geschichten und Erfahrungen mit. Und los gehts!
Dauer: etwa 2 Stunden

Auszuweiten auf ein „Blitzartiges Legislatives Theaterstück“, das dem Publikum ermöglicht über die Bühne politische und Gesetzesvorschläge zu diskutieren und schlussendlich darüber abzustimmen.
Dauer: etwa 3 Stunden

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