Fair geht vor! Theater, Macht & Gerechtigkeit. Theaterworkshop zu Macht, Gerechtigkeit und Teilhabe

Wie entstehen Ungerechtigkeiten? Wer wird gehört – und wer nicht? Welche Möglichkeiten haben wir, unser Zusammenleben mitzugestalten?

In diesem Workshop setzen sich die Jugendlichen mit Fragen von Macht, Gerechtigkeit und demokratischer Teilhabe auseinander. Ausgangspunkt sind Situationen aus ihrem Lebensalltag, die sie als unfair, schwierig oder widersprüchlich erleben. Gemeinsam erforschen wir, welche persönlichen, zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Faktoren dabei eine Rolle spielen und wie Machtverhältnisse unser Zusammenleben beeinflussen. Mit Methoden des Theater der Unterdrückten werden diese Erfahrungen gemeinsam untersucht, aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und spielerisch weiterentwickelt.Im gemeinsamen Spiel werden gesellschaftliche Strukturen und Dynamiken sichtbar. Dabei können Themen wie Diskriminierung, Vorurteile, Ausgrenzung, Mobbing, Geschlechterrollen, Vielfalt, Zugehörigkeit oder Mitbestimmung aufgegriffen werden – immer ausgehend von den Erfahrungen und Fragestellungen der Jugendlichen. Gemeinsam reflektieren wir, welche Handlungsmöglichkeiten es gibt, um Veränderungen anzustoßen und für mehr Fairness, Gleichberechtigung und ein respektvolles Miteinander einzustehen.
 Durch Improvisation, die Entwicklung kurzer Szenen, Bilder- und Forumtheater erproben die Jugendlichen alternative Handlungsmöglichkeiten, stärken ihre Perspektivübernahme und erleben, wie sie gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam reflektieren und aktiv mitgestalten können.

2 UE, 3 UE oder 4 UE, 5.-9. Schulstufe, Buchung unter https://form.jotform.com/schulworkshops/ws-anfrage-tdu-wien, Kontakt: schulworkshops@tdu-wien.at

Infos zur Buchung:
Für den Workshop “Fair geht vor!” empfehlen wir eine Dauer ab drei Unterrichtseinheiten wenn Szenenentwicklung und Forumtheater gewünscht sind, um genug Raum zu haben die Szenen zu spielen und zu besprechen. Bei einer Dauer von 2UE liegt der Fokus auf den Theater-Übungen, Spielen und Reflexionen zu Macht und Ungerechtigkeit.