Der unterdrückerische Raum
Räume sind nicht neutral.
Ein Klassenzimmer, ein Krankenhaus, ein Büro, ein öffentlicher Platz oder die eigene Wohnung können Sicherheit geben – oder Menschen einengen, ausschließen und bestimmte Verhaltensweisen erzwingen.
In diesem Workshop untersuchen wir, wie sich Macht in Räumen einschreibt.
Mit körperlichen Übungen und Methoden des Bilder- und Bewegungstheaters erforschen wir unsere Beziehung zu vertrauten Räumen:
Wo kann ich mich frei bewegen?
Wo fühle ich mich beobachtet?
Wer darf Raum einnehmen?
Wer zieht sich zurück?
Welche Regeln bestimmen, wie wir uns in einem Raum verhalten?
Ausgehend von diesen Erfahrungen entwickeln wir Bilder und Szenen und suchen nach Möglichkeiten, Räume anders zu denken und zu gestalten.
Der Workshop kann sowohl für die persönliche Reflexion als auch für die Auseinandersetzung mit Organisationen, Institutionen oder konkreten Arbeitsräumen genutzt werden.
Dauer: ab ca. 3 Stunden.
Kontakt: office@tdu-wien.at

