Im Laufe von „Who cares?“ werden patriarchale Idealbilder von Familien sichtbar und es wird schnell klar, dass CARE-Arbeit auch die gesellschaftliche Anerkennung fehlt.
Evelyn kümmert sich um ihren leicht dementen und kranken Vater Richard. Dabei bleibt ihr so gut wie keine ruhige Minute Freizeit. Denn von Pflegepersonal will sich ihr Vater nicht betreuen lassen, er hat ja seine Tochter. Martin, Evelyns Bruder lässt sich nur widerwillig und selten für Plegetätigkeiten einspannen und sonderliche Begabung dafür scheint er auch nicht aufzuweisen.
Das Forumtheaterstück beschäftigt sich aus verschiedenen Perspektiven mit Ungerechtigkeiten im Zusammenhang mit CARE-Arbeit: Ob in Altenpflege, Haushalt oder Kinderbetreuung, Frauen* leisten den größeren Teil gesellschaftlich notwendiger aber nicht ausreichend anerkannter Reproduktionsarbeit. Das Stück geht aber auch auf die Probleme ein, die Männer durch eine gesellschaftliche Festlegung der Reproduktionsarbeit als “weiblich” erleiden. Das Stück „Who cares?“ beleuchtet dabei unterschiedliche Lebensphasen.
Dieses Forumtheaterstück ist buchbar. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie eine Aufführung in Ihrer Organisation wünschen!

