Das ist ungerecht! Zivilcourage und Demokratiebewusstsein
Was tue ich, wenn ich etwas Ungerechtes sehe oder erlebe? In diesem Workshop arbeiten wir mit von ihnen erlebten Unterdrückungssituationen,…
Identität und Rolle – Wer bin ich?
Alle Menschen haben den Wunsch nach Zugehörigkeit, Identität und Orientierung. Wer bin ich? Wo fühle ich mich zugehörig?Welche Rollenbilder prägen…
Klassengemeinschaft stärken mit Theater
Wir ziehen an einem Strang, oder? Theater spielen schweißt zusammen. Deswegen bringen wir in diesem Workshop Methoden aus dem Theater und…
Frieden ist machbar?! – Ein interaktiver Theaterworkshop zu Friedenskultur, Konflikt, Macht und globaler Solidarität
Was bedeutet Frieden – für mich, für unsere Gesellschaft, global? Wie entstehen Konflikte und welche Rolle spielen Macht, Interessen und…
Break the Roles! Geschlechterrollen aufbrechen mit Theater
Was bedeutet eine gesellschaftlich vorgegebene Rolle für mich? Wie prägt sie meine Identität und wo wünsche ich mir Veränderung? Geschlechterstereotype…
Workshop Theater der Unterdrückten – Maßgeschneideter Workshop zu schul-/oder klasseninternen Themen
In diesem maßgeschneiderten Workshop werden selbstgewählte Themen, die gerade in der Klasse präsent sind von den Schüler_innen auf kreative und…
Licht und Schatten – traumasensibles Empowerment mit Schattentheater
Eine ausgeschnittene Papierpuppe, ein Smartphone-Licht, ein dunkler Raum – und plötzlich wird das Klassenzimmer zu einem magischen, imaginären und transformativen…
Mit Vorurteilen aufräumen – Theaterworkshop zum Thema Flucht
Wie kann eine junge geflüchtete Person eine Ausbildung machen, wenn keine finanzielle Unterstützung der eigenen Familie möglich ist? Wie ist…
Gender Unscripted – Mein Beruf ist meine Wahl!
Im Workshop geht es um Reflexion und Dekonstruktion von Geschlechterstereotypen in der Berufswahl. Teilnehmer*innen beschäftigen sich mit eigenen beruflichen Wunschvorstellungen…
Gefühle zeigen, Stärke entwickeln – Theaterworkshop zu Emotionen und Resilienz
Wie gehe ich mit Wut, Angst oder Trauer um? Wie erkenne ich Emotionen und welche Botschaft haben meine Gefühle? Wie…
Interkultureller Gender-TANDEM-Workshop mit Theater
Der Workshop richtet sich an Menschen, die erst seit wenigen Jahren in Österreich leben und fokussiert Gender-Themen. Er fördert Orientierung,…
Identitäten und Konflikte: Grenzen überwinden, Zivilcourage üben, Konflikte bearbeiten
Im Theater der Unterdrückten öffnen wir mit spielerischen theaterpädagogischen Methoden einen Raum, in dem Jugendliche ihre Erfahrungen reflektieren können und…
Mit spielerischen theaterpädagogischen Methoden öffnen wir in unseren Theater-Workshops einen Raum, in dem Jugendliche ihre Erfahrungen reflektieren und neue Handlungsweisen erproben können. Dabei geht es um Themen wie Zivilcourage, Demokratiebewusstsein, Identitäten, Gender-Rollen, aber auch Workshops, die sich an den Themen orientieren, die die Jugendlichen als Konflikt- und Unterdrückungssituationen erleben und einbringen. Wir arbeiten dabei mit Methoden des Theaters der Unterdrückten nach Augusto Boal und weiteren kreativen und theaterpädagogischen Methoden.
Wir beraten euch gern zu unseren Angeboten für Schulen. Kontaktiert gern für Schulworkshops mit dem TdU Wien: schulworkshops@tdu-wien.at
Nähere Beschreibungen unserer Schulworkshops findet ihr weiter unten auf dieser Seite.
Zielgruppen:
Je nach Angebot Schüler*innen von 10-20 Jahren in Wien und Niederösterreich (augewählte Bezirke), sowie Jugendliche und junge Erwachsene in Lehrgängen der Überbetrieblichen Lehrausbildung und anderen Qualifizierungsangeboten im Auftrag des AMS. Der Workshop “Klassengemeinschaft stärken” richtet sich auch an Volksschulen.
Workshops mit dem Theater der Unterdrückten Wien können kostenlos über folgende Angebote gebucht werden:
1. OeAD Starke Schule, starke Gesellschaft
Zu unserem Angebot im Rahmen des Projektes “Starke Schule, starke Gesellschaft” des OeAD.
Angebote für alle Schulformen und AMS Bildungseinrichtungen, buchbar für Wien und Niederösterreich. Der Fokus der Workshops liegt auf “Zivilcourage und Demokratiebewusstsein”, “Identitäten und Konflikte”, “Identität und Rolle” sowie dem Israel-Palästina Konflikt.
2. Wiener Bildungschancen
Über die Wiener Bildungschancen bieten wir ein maßgeschneidertes Workshopangebot sowie Workshops zum Thema Klassengemeinschaft für Volks-und Mittelschulen in Wien an. Bitte sucht nach “Theater der Untedrückten Wien” für unser aktuellstes Angebot auf:
https://www.bildungschancen.wien
3. Gender Unscripted – Break the Roles! Geschlechterrollen aufbrechen mit Theater
Ab von September 2025 bis April 2026 werden in Schulen in Wien und Niederösterreich Theater-Workshops zum Thema Genderrollen durchgeführt im Rahmen des Projektes “Gender Unscripted – Break the Roles!” Näheres findet ihr auf der Projektseite und bei den Workshop-Beschreibungen. Dieses Projekt wird durch den Österreichischen Fonds zur Stärkung und Förderung von Frauen und Mädchen finanziert.
Schulworkshops des Theater der Unterdrückten Wien
Unsere Schulworkshops können auch aufbauend gebucht werden!
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Das ist ungerecht! Zivilcourage und Demokratiebewusstsein
Was tue ich, wenn ich etwas Ungerechtes sehe oder erlebe? In diesem Workshop arbeiten wir mit von ihnen erlebten Unterdrückungssituationen, die die Jugendlichen selbst einbringen. Diese werden ans Licht gebracht und mit spielerischen Theater-Methoden reflektiert. Oft betrifft dies Vorurteile, Ausgrenzungen, Gender-Themen und andere gesellschaftliche Fragen. Die Auseinandersetzung mit Unterdrückungsstrukturen und -Erfahrungen ermöglicht ein Sichtbarmachen von Ungleichheitsideologien. Jugendliche können in einem spielerischem Kontext die Realität neu erproben, und so alternative Handlungsweisen kennenlernen. Indem wir in Rollen und Positionen eintauchen, können wir Verständnis für andere Sichtweisen gewinnen.
Mit Methoden des Theaters der Unterdrückten nach Augusto Boal bringen wir mit den Jugendlichen von ihnen erlebte Unterdrückungssituationen ans Licht. Sie können diese als Teil von gesellschaftlichen Unterdrückungsprozessen beobachten, verbalisieren und reflektieren. Nähere Infos und Buchung auf der Webseite des OEAD.
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Identität und Rolle – Wer bin ich?
Alle Menschen haben den Wunsch nach Zugehörigkeit, Identität und Orientierung – wo aber finde ich diese? Im Workshop befassen wir uns mit Identitäten, Rollenbildern und Identifikationsfiguren. Wir arbeiten mit Theatermethoden und spielerischen Körper-basierten Übungen, die Jugendliche unterstützen, eigene Stärken bewusst wahrzunehmen, Rollenbilder zu hinterfragen, eigene Ziele zu identifizieren und über den Tellerrand hinauszublicken.
Wer bin ich? Wo fühle ich mich zugehörig? Wen bewundere ich? Wie will ich sein? Was möchte ich erreichen? Und wie? Im szenischen Spiel erproben die Jugendlichen neue Handlungsstrategien, die sie ermutigen sich als Gestalter:innen der Gesellschaft und ihres eigenen Lebens wahrzunehmen. Gleichzeitig können sie erlebte Ungerechtigkeiten als Teil von gesellschaftlichen Unterdrückungsprozessen beobachten, verbalisieren und reflektieren.
Im Theater der Unterdrückten öffnen wir mit spielerischen theaterpädagogischen Methoden einen Raum, in dem Kinder und Jugendliche ihre Erfahrungen reflektieren können und neue Handlungsweisen erproben können. Nähere Infos und Buchung auf der Webseite des OEAD.
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Frieden ist machbar?! – Ein interaktiver Theaterworkshop zu Friedenskultur, Konflikt, Macht und globaler Solidarität
Was bedeutet Frieden – für mich, für unsere Gesellschaft, global? Wie entstehen Konflikte und welche Rolle spielen Macht, Interessen und Ungleichheit? In diesem interaktiven Theaterworkshop erforschen Schüler*innen Fragen rund um Krieg, Friedenspolitik, Militarismus und solidarisches Zusammenleben. Durch gruppendynamische Übungen und Methoden aus dem „Theater der Unterdrückten“ und in Diskussions- und Reflexionsrunden entwickeln die Teilnehmenden eigene Perspektiven und begeben sich auf die Suche nach Handlungsmöglichkeiten. Das Besprechen herausfordernder Themen wird in das Klassenzimmer geholt und in diesem bewegten Workshop zugänglich gemacht.
Der Workshop verbindet politische Bildung, Friedensbildung und kreative Methoden. Die Schüler*innen reflektieren eigene Bilder von Krieg und Frieden, setzen sich im Workshop mit Ursachen von Konflikten auseinander – auf individueller, gesellschaftlicher, globaler Ebene – und lernen Konzepte wie Friedenskultur und globale Solidarität kennen. Wir begeben uns auf die Suche nach alternativen Handlungsstrategien zu Gewalt und Ausgrenzung und gehen gemeinsam in lebendige Diskussionen. Im Workshop arbeiten wir mit Methoden des Theaters der Unterdrückten, mit gruppendynamischen Übungen und Spielen, sowie angeleiteten Diskussionen und Reflexionen. Nähere Infos und Buchung auf der Webseite des OEAD.
Klassengemeinschaft stärken mit Theater
Wir ziehen an einem Strang, oder?
Theater spielen schweißt zusammen. Deswegen bringen wir in diesem Workshop Methoden aus dem Theater und dem Theater der Unterdrückten mit, mit denen wir Zusammenhalt und auch das was uns manchmal daran hindert, spielerisch erforschen. Wir beschäftigen uns mit Fragen wie: Was brauchen alle, um sich in der Klasse wohlzufühlen? Wie können wir gemeinsam an einem Strang ziehen? Und was hindert uns manchmal daran? In kleinen Szenen erarbeiten wir, was wir uns voneinander wünschen und besprechen, wo und warum das manchmal hapert.
1. — 9. Schulstufe, nähere Infos zum Angebot auf der Seite der Wiener Bildungschancen.
- Mit Vorurteilen aufräumen – Theaterworkshop zum Thema Flucht
Wie kann eine junge geflüchtete Person eine Ausbildung machen, wenn keine finanzielle Unterstützung der eigenen Familie möglich ist? Wie ist die Lebenslage von einer*einem Asylwerber*in in Österreich? In den Medien und Politik wird viel über “die Geflüchteten” gesprochen – in diesem Workshop kommen sie selbst zu Wort. Sie klären mit sachlichen Fakten über das Asylverfahren und die Zeit danach auf, und erzählen im Workshop auch ihre eigene persönliche Geschichte. Dabei gibt es viel Raum für die Fragen der Kinder und Jugendlichen. Durch die persönliche Begegnung werden Vorurteile abgebaut, sowie Verständnis, Empathie und gesellschaftliche Solidarität gefördert.
Der Workshop “Mit Vorurteilen aufräumen – Theaterworkshop zum Thema Flucht” wird im Tandem geleitet; das Tandem besteht aus einem*einer Trainer*in mit Fluchterfahrung sowie einer*einem Theaterpädagogin*pädagogen. An mehreren Stellen kommen in diesem Workshop Theater- und körper-basierte Methoden zum Einsatz, die Vertrauen schaffen, zu Fehlerfreundlichkeit einladen sowie die Reflexion von Macht, Privilegien und Unterdrückung ermöglichen. Am Ende des Workshops werden mit den Teilnehmer*innen Statuen, theatrale Bilder und kleine Performances geschaffen, die zeigen, wie wir Zivilcourage gegen Vorurteile zeigen können. Nähere Infos und Buchung auf der Webseite des OEAD.
Break the Roles! Geschlechterrollen aufbrechen mit Theater
Was bedeutet eine gesellschaftlich vorgegebene Rolle für mich? Wie prägt sie meine Identität und wo wünsche ich mir Veränderung? Geschlechterstereotype werden durch theaterpädagogische Methoden reflektiert und aufgebrochen. In Alltags-Szenen suchen wir nach neuen Handlungsmöglichkeiten hin zu mehr Gendergerechtigkeit. Wir fördern kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen und bieten Raum für die Entwicklung von selbstbestimmten Perspektiven auf Geschlechterrollen.
Zielgruppe: Schüler*innen der 7.-14. Schulstufe, Dauer: 3 Schulstunden. Kostenloses Angebot für Schulen, Durchführung September 2025-April 2026 im Rahmen des Projektes “Gender Unscripted – Break the Roles!”, sowie nähere Infos. Kontakt: schulworkshops@tdu-wien.at
- Licht und Schatten – traumasensibles Empowerment mit Schattentheater
Eine ausgeschnittene Papierpuppe, ein Smartphone-Licht, ein dunkler Raum – und plötzlich wird das Klassenzimmer zu einem magischen, imaginären und transformativen Lernraum…
Der Workshop kombiniert die Stärken von Schattentheater und Theater der Unterdrückten, um mit den Teilnehmenden einen traumasensiblen Dialog über wichtige Lebensthemen zu führen. Schattentheater ermöglicht es Jugendlichen und Erwachsenen auf einfache Weise Selbstwirksamkeit durch Kreativität und Ausdruck zu erfahren und dabei Erfahrungen und Emotionen anzusprechen, die ohne den kreativen Ausdruck schwieriger zu besprechen sind, wie Scham, Verletzungen, Trauer oder Hoffnung. Theater der Unterdrückten erlaubt es Teilnehmenden niederschwellig, Themen aus dem eigenen Leben mit Unterdrückung und Menschenrechten zu verbinden.
Im Workshop kreieren die Teilnehmenden eigene Geschichten basierend auf der eigenen Lebensrealität, indem sie Schattentheaterfiguren gestalten und ihnen mittels Licht, Musik und dem eigenen Spiel Perspektive und Leben einhauchen.
In diesem Workshop verwenden wir eine speziell für die Zielgruppe entwickelte Methodenbox. Unsere Trainer*innen wurden für diese Methoden und auf Trauma-Awareness hin geschult, sodass der Workshop besonders auch für marginalisierte Zielgruppen geeignet ist. Nähere Infos und Buchung auf der Webseite des OEAD.
- Gefühle zeigen, Stärke entwickeln – Theaterworkshop zu Emotionen und Resilienz
Wie gehe ich mit Wut, Angst oder Trauer um? Wie erkenne ich Emotionen und welche Botschaft haben meine Gefühle? Wie drücke ich sie aus? Wie kann ich dabei meine Stärken erkennen und schwierige Situationen meistern? In diesem interaktiven Theaterworkshop erkunden Jugendliche ihre eigenen Gefühle und Emotionen und lernen Wege, sie bewusst wahrzunehmen, auszudrücken und konstruktiv zu nutzen. Durch den spielerischen Zugang wird die Vermittlung von Wissen zum Thema mit freudvollen Übungen und Selbsterfahrung verknüpft.
Eingesetzt werden Methoden des Theaters der Unterdrückten, körperbasierte Übungen, Improvisationsspiele und szenische Improvisationen, sowie Wissensvermittlung über Gefühle und Emotionsregulation. Es wird ein sicherer Raum geschaffen, in dem Gefühle sichtbar gemacht und spielerisch erkundet werden. Die Teilnehmenden erproben neue Handlungsstrategien und machen Erfahrungen, die ihnen wertvolles Wissen über Emotionsregulation, Selbstwirksamkeit und emotionale Resilienz mitgeben.
Durch szenisches Spiel, Übungen und Reflexionsrunden erfahren Jugendliche, dass Emotionen ein Werkzeug sein können – um Konflikte zu lösen, Entscheidungen zu treffen und sich selbst zu stärken. Der Workshop verbindet emotionale Selbsterfahrung mit kreativer Gestaltung, sozialer Kompetenz und demokratischer Praxis. Nähere Infos und Buchung auf der Webseite des OEAD.
- Interkultureller Gender-TANDEM-Workshop mit Theater
Der Workshop richtet sich an Menschen, die erst seit wenigen Jahren in Österreich leben und fokussiert Gender-Themen. Er fördert Orientierung, Identitätsentwicklung und gesellschaftliche Teilhabe und wird im Tandem von einer*m Trainer*in mit Fluchterfahrung und einer*m Theaterpädagog*in geleitet.
Zentral ist das Kennenlernen von Vorbildern, die ähnliche biographische Wege erlebt haben. Fokus liegt auf dem Ankommen in Österreich, der Reflexion von Rollen, Geschlechteridentität und geschlechterreflektierten Zugängen zu Männlichkeit, Weiblichkeit und Gendervielfalt. Themen wie Nähe und Grenzen, Konsens, Sexualität, Verhütung, familiäre Erwartungen und Loyalitätskonflikte werden sensibel, ressourcenorientiert und zielgruppengerecht bearbeitet.
Interaktive Methoden, Rollenspiele, Forumtheater, Biographiearbeit und Diskussionen machen alltägliche Herausforderungen sichtbar und eröffnen Handlungsmöglichkeiten. Eigene Erfahrungen können eingebracht, reflektiert und im geschützten Raum erprobt werden. Biographische Erzählungen der Workshopleitenden schaffen Vertrauen, zeigen Bewältigungsstrategien und normalisieren Unsicherheiten im Ankommensprozess. Ziel des Workshops ist die Stärkung von Selbstwirksamkeit, Orientierung und die Förderung einer reflektierten, selbstbestimmten Lebensgestaltung.
Der Workshop kann geschlechtergemischt sowie in geschlechtergetrennten Gruppen durchgeführt werden. Er wurde von Trainer*innen mit Fluchterfahrung und Theaterpädagog*innen entwickelt. Nähere Infos und Buchung auf der Webseite des OEAD.
Gender Unscripted – Mein Beruf ist meine Wahl
Im Workshop geht es um Reflexion und Dekonstruktion von Geschlechterstereotypen in der Berufswahl. Teilnehmer*innen beschäftigen sich mit eigenen beruflichen Wunschvorstellungen und Vorbildern. Szenen die stereotype Berufsbilder und gesellschaftliche Erwartungen widerspiegeln werden erarbeitet, hinterfragt und verändert. Ebenso werden Szenen zu beruflichen Herausforderungen in Bezug auf Geschlechterrollen erarbeitet und verändert. Ziel ist es, Teilnehmer*innen zu befähigen selbstbestimmte Entscheidungen in ihrer Berufswahl zu treffen und sie darin zu stärken, ihre eigene beruftliche Identität zu suchen
Zielgruppe: Schüler*innen der 7.-14. Schulstufe, Dauer: 3 Schulstunden. Kostenloses Angebot für Schulen, Durchführung September 2025-April 2026 im Rahmen des Projektes “Gender Unscripted – Break the Roles!”, sowie nähere Infos. Kontakt: schulworkshops@tdu-wien.at
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Identitäten und Konflikte: Grenzen überwinden, Zivilcourage üben, Konflikte bearbeiten
Im Theater der Unterdrückten öffnen wir mit spielerischen theaterpädagogischen Methoden einen Raum, in dem Jugendliche ihre Erfahrungen reflektieren können und neue Handlungsweisen erproben können. Grenzen überwinden, Zivilcourage üben, Konflikte bearbeiten – in diesem Workshop sind Fremd- und Eigenwahrnehmung von Identitäten Thema.
Wir erkennen uns selbst in den anderen und die anderen in uns selbst. Im Workshop arbeiten wir mit Methoden der palästinensisch-israelischen Theater der Unterdrückten-Bewegung “Combatants for Peace”, die stark mit Gegenüberstellung von zwei Extrempositionen arbeiten, um für diese jeweils besseres Verständnis zu generieren. Der Körper sagt oft mehr über uns aus als unsere Worte. Mit Theatermethoden lernen wir über unsere scheinbaren Unterschiede zu sprechen. Der Workshop hat auch eine politische Seite, weil Identitäten immer auch teilende Elemente des herrschenden Systems sind.
„Ich habe in diesem Workshop gelernt, dass wir alle Menschen sind, weil uns am Ende die gleichen Themen beschäftigen“ (T., Teilnehmer in St.Pölten)
Nähere Infos und Buchung auf der Webseite des OEAD.
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Workshop Theater der Unterdrückten – Maßgeschneideter Workshop zu schul-/oder klasseninternen Themen
In diesem maßgeschneiderten Workshop werden selbstgewählte Themen, die gerade in der Klasse präsent sind von den Schüler_innen auf kreative und partizipative Art bearbeitet. Mobbing, Rassismus, Gender-Themen, Mentale Gesundheit, Soziale Medien, usw. können Bereiche sein, welche Schüler_innen in ihrem Alltag beschäftigen. Die Methoden des Theaters der Unterdrückten bieten einen spielerischen und niederschwelligen Zugang, Neues über diese Themen zu lernen und die Klassengemeinschaft durch das gemeinsame Arbeiten daran zu stärken.
Im Workshop erforschen wir unsere eigenen Haltungen in Bezug auf das jeweilige Thema. Dabei dient der Körper als Sprachrohr. Szenisches Bearbeiten der eigenen Lebensrealität kann helfen, sowohl füreinander als auch für sich selbst, ein besseres Verständnis zu entwickeln. Durch das gemeinsame Erspielen und Analysieren unterschiedlicher im Workshop entwickelter (Standbilder-)Szenen, kommen wir gemeinsam in Bewegung.
Dabei diskutieren wir:
– Was können wir verändern, damit wir uns alle mit diesem Thema wohl fühlen?
– Was können wir tun, um die Position der anderen Person zu verstehen?
– Wie können wir dieses Thema für uns neu denken und leben?
Die Teilnehmenden lernen ihre Lebensrealität, ihre Gefühls- sowie Gedankenwelt als veränderbar und gestaltbar kennen.
5. — 9. Schulstufe, nähere Infos zum Angebot auf der Seite der Wiener Bildungschancen.
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Act Against Stereotypes – Genderrollen und Identitäten
Wir alle spielen Theater jeden Tag und performen dabei auch gewisse gesellschaftliche Erwartungen- wie Genderstereotype und Geschlechterrollen. Was aber, wenn ich mir meine eigene Rolle selbst aussuchen will? Wie fühlt es sich an, in andere Rollen zu schlüpfen? Wie kann ich gestalten, was und wie ich sein will?
In diesem Workshop begeben wir uns mit Methoden des Theaters der Unterdrückten auf die Suche nach einem emanzipatorischen Dialog über Geschlechterrollen und wo wir durch diese in unserem Handeln eingeschränkt werden. Wir erforschen über den Körper die Bilder von Genderrollen, die wir annehmen und denen wir begegnen. Wir entwickeln kleine Szenen, in denen wir Alltagssituationen zeigen, in denen wir an Grenzen stoßen und suchen gemeinsam nach neuen Handlungsmöglichkeiten hin zur Gender- und Chancengerechtigkeit. Unsere Workshops basieren auf Übungen, die Spaß machen und ein Gruppenerleben ermöglichen, den Körper aktivieren und thematische Bilder schaffen, die dann in gemeinsamen Reflexionen besprochen werden. Theater der Unterdrückten ist eine Probe für die Revolution und für eine aktive Veränderung in der Welt.
Diesen Workshop bieten wir als maßgeschneiderten Workshop im Rahmen der Wiener Bildungschancen an.
5. — 9. Schulstufe, nähere Infos zum Angebot auf der Seite der Wiener Bildungschancen.
Foto (c) TdU Wien



