Über uns

TdU Wien ist Theater, das überall da ist, wo Menschen sich über Theater als Sprache ausdrücken wollen, das Partizipation, Gemeinschaft und Austausch fördert. Theater, das von den Menschen als Künstler_Innen selbst gemacht wird, anstatt für sie. Wir gestalten als feministischer Verein eine Lebensrealität mit, die in Zeiten von Unsicherheit, Prekarität und patriarchaler Unterdrückung Menschen ermutigt, nach kollektiven Wegen zu suchen, ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst, der Umwelt und Gesellschaft zu wagen und in kreativen Formen auszudrücken. Gegenwärtige gesellschaftliche Herausforderungen werden dabei bearbeitet und transformiert. Unsere machtkritische und partizipative Arbeit ist lebensbejahende und freiheitsorientierte Pädagogik und niederschwellige Kulturarbeit für und von Menschen in jedem Alter und in jeder Lebenslage.

Das TdU-Team stellt sich vor:

Veronika Vitovec, Magoa Hanke, Katharina Spanlang, Linda Raule, Joschka Köck, Sophie Baumgartner, Erica Ras, Sally Hellerschmidt und Lukas Mayer (nicht auf dem Bild). (c) Erik Skoliber

Das TdU Wien setzt sich aus dem Kern-Team, dem erweiterten Kern und der mit dem Verein verbundenen Community zusammen:

Kern-Team

Unser Kern-Team ist verantwortlich für die langfristige inhaltliche und strategische Planung. Der Kern pflegt die Community und übernimmt die finanzielle Verantwortung. Die Mitglieder des Kern-Teams sind erfahrene Theaterschaffende, Produzent_Innen von Kulturveranstaltungen sowie Gemeinwesenarbeiter_Innen.

Mit dabei sind:

Sophie Baumgartner (*1989, partizipative Theatermacherin, Sozialarbeiterin und Trainerin) arbeitet seit 2016 beim Verein TdU Wien in verschiedenen partizipativen Theaterprojekten und unterrichtet aktuell bei MODAS (Kolleg für Sozialpädagogik). Studium der Sozialen Arbeit sowie Internationaler Entwicklung und Management. Absolventin des AGB-Basislehrgangs Theaterpädagogik und diverser weiterer Theater-Trainings (u.A. bei Birgit Fritz, Roberto Mazzini, Armin Staffler). Sie sieht das Theater der Unterdrückten als Möglichkeit einen Raum für politische Aktion, Erleben von Solidarität, sozialen Zusammenhalt und alternativen Handlungsweisen zu schaffen.

Magoa Hanke (*1984, queer*feministische*r Theatermacher*in, Choreograf*in, Performance-Künstler*in und Genderforscher*in) ist seit 2011 im TdU Wien tätig, als Regisseur*in und Leitung des queeren Theaterensembles. Magoas Schatten_Theater Produktionen verweben die Ästhetik des zeitgenössischen Schattentheaters mit Elementen aus Performance, Tanz und Theater. Inhaltlicher Ausganspunkt sind queer*feministische Fragestellungen rund um Körper, Macht und Utopie. Als Drag-Perfomer*in forscht Magoa zu den Themen Geschlecht und Sexualität und wählt dabei einen intersektionalen Ansatz. Langjährige Zusammenarbeit mit Universitäten, Gemeinden, NGOs und Kultureinrichtungen. Auftritte u.a. in Wien, Berlin und Brüssel.

Linda Raule (*1990, partizipative Theatermacherin, Kultur- und Sozialwissenschaftlerin) arbeitet seit 2016 im TdU Wien als selbstständige Theaterpädagogin und unterrichtet aktuell an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS). 2016 Ausbildung als Schauspielerin bei der schauspielfabrik Berlin. 2019 Abschluss Masterstudium Internationale Entwicklung (Universität Wien) mit genderkritischem Schwerpunkt und Fokus auf machtkritischer Bildungsarbeit sowie dekolonialen, feministischen Wissenschaftspraxen. Besonders interessant ist für sie die Idee, Kunst und Sozialwissenschaft zu verbinden und dadurch Menschen zum gemeinsamen Reflektieren und Handeln anzuregen. Den Fokus ihrer Arbeit legt sie dabei auf feministisches Körperwissen, Tanz und verschiedene Formen partizipativen und künstlerischen Ausdrucks.

Sally Hellerschmidt (*1990, Schauspielerin) arbeitet seit 2016 im TdU Wien. Sally war seitdem an allen Produktionen der Gruppe „Das ReflActiv“ beteiligt. Zwischen 2014 und 2016 machte Sally eine Schauspielausbildung an der Schule des Theaters. Außerdem legte Sally währenddessen und danach zahlreiche weiterbildende Schauspielworkshops an verschiedenen Einrichtungen ab, auch zu Methoden des Theaters der Unterdrückten (Birgit Fritz, Sanjoy Ganguly, Armin Staffler). Sallys Ziel ist die laufende Weiterentwicklung der künstlerischen Methoden des Theaters der Unterdrückten und die Kombination bestehender Methoden mit Elementen aus anderen theatralischen Richtungen.

Joschka Köck (*1990, partizipativer Theatermacher und Sozialwissenschafter) arbeitet seit 2012 im Theater der Unterdrückten Wien als selbstständiger Theaterpädagoge mit Methoden Augusto Boals und seines Forumtheaters, die er bei renommierten internationalen Praktizierenden erlernte (z.B. Birgit Fritz, Roberto Mazzini, Evan Hastings uvm.). Verschiedenste partizipative Theaterprojekte. Doktorand in Politikwissenschaft mit partizipativer Aktionsforschung zu Theater der Unterdrückten in der ökologischen Krise.

Erweiterter Kern (“das Fruchtfleisch”)

Rund um das Kernteam arbeiten etwa 15 ehrenamtliche Mitarbeiter_Innen an zentralen Aufgaben des Vereins und wirken auf Honorarbasis an Projekten wie Workshops und Theaterproduktionen maßgeblich mit. Unter den Menschen im erweiterten Kern sind Grafikdesigner_innen und Social Media Expert_Innen genauso wie Lehrer_Innen und Sozialarbeiter_Innen, die ihre vielfältigen Kenntnisse einbringen und aktiv an der Gestaltung des Vereins mitarbeiten.

Unsere Community

Insgesamt sind mehr als 100 Menschen kontinuierlich mit uns in Kontakt und prägen das Vereinsleben: Ob als Schauspieler_Innen einer Straßentheateraktion, ob als Mitglied einer unserer regelmäßig stattfindenden Theatergruppen (Das ReflActiv, Queeres Theaterensemble) oder als Teil von Projekten und Produktionen. Die Art und die Tiefe der Verbindungen sind vielfältig.

Neugierig geworden? Hier ist ein kleines Video zu unserer Arbeit: