Über uns

TdU Wien ist Theater, das überall da ist, wo Menschen sich über Theater als Sprache ausdrücken wollen, das Partizipation, Gemeinschaft und Austausch fördert. Theater, das von den Menschen als Künstler_Innen selbst gemacht wird, anstatt für sie. Wir gestalten als feministischer Verein eine Lebensrealität mit, die in Zeiten von Unsicherheit, Prekarität und patriarchaler Unterdrückung Menschen ermutigt, nach kollektiven Wegen zu suchen, ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst, der Umwelt und Gesellschaft zu wagen und in kreativen Formen auszudrücken. Gegenwärtige gesellschaftliche Herausforderungen werden dabei bearbeitet und transformiert. Unsere machtkritische und partizipative Arbeit ist lebensbejahende und freiheitsorientierte Pädagogik und niederschwellige Kulturarbeit für und von Menschen in jedem Alter und in jeder Lebenslage.

Das TdU-Team stellt sich vor:

Das TdU Wien setzt sich aus dem Kern-Team, dem erweiterten Kern und der mit dem Verein verbundenen Community zusammen:

Kern-Team

 

Kiara Gezels – Theater, Produktion, Soziales – (*1998, partizipative:r Theatermacher:in) arbeitet seit 2022 im TdU Wien. Kiaras Aufgaben im Kernteam umfassen u.a. Projektmanagement (hauptsächlich bei europäischen Projekten) und das Weiterbildungsangebot innerhalb des TdU Wiens. Kiara hat einen aktivistischen Ansatz in verschiedenen Clown- und Theatergruppen wo Kiara aktiv ist.

Linda Raule – Theater, Produktion, Soziales – (*1991, partizipative Theatermacherin, Kultur- und Sozialwissenschaftlerin) arbeitet seit 2016 im TdU Wien als Theaterpädagogin und unterrichtet aktuell an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS). 2016 Ausbildung als Schauspielerin bei der schauspielfabrik Berlin. 2019 Abschluss Masterstudium Internationale Entwicklung (Universität Wien) mit genderkritischem Schwerpunkt und Fokus auf machtkritischer Bildungsarbeit sowie dekolonialen, feministischen Wissenschaftspraxen. Besonders interessant ist für sie die Idee, Kunst und Sozialwissenschaft zu verbinden und dadurch Menschen zum gemeinsamen Reflektieren und Handeln anzuregen. Den Fokus ihrer Arbeit legt sie dabei auf feministisches Körperwissen, Tanz und verschiedene Formen partizipativen und künstlerischen Ausdrucks.

Joschka Köck – Theater, Produktion, Soziales – (*1990, partizipativer Theatermacher und Sozialwissenschafter) arbeitet seit 2012 im Theater der Unterdrückten Wien. Seine Aufgabenbereiche im Kernteam umfassen u.a. Produktionsarbeit und Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement (besonders bei europäischen Projekten) und Geschäftsführung. Bei verschiedensten partizipativen Theaterprojekten arbeitet er als Theaterpädagoge und Regisseur. Dabei liegt sein Hauptinteresse beim Community Organizing und aktivistischen Komponenten politischen Theaters. Seine Methoden erlernte er bei renommierten internationalen Praktizierenden des Theaters der Unterdrückten (z.B. Birgit Fritz, Roberto Mazzini, Evan Hastings, Sanjoy Ganguly uvm.). Er ist Doktorand in Politikwissenschaft mit partizipativer Aktionsforschung zu Theater der Unterdrückten in der ökologischen Krise und hat einen Lehrauftrag zu Theater der Unterdrückten an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt für Sozialarbeiter:innen.

Workshopleiter_Innen

Rund um das Kernteam arbeiten viele Workshopleitende auf Honorarbasis an Projekten wie Workshops und Theaterproduktionen maßgeblich mit. Unter den Menschen im erweiterten Kern sind Grafikdesigner_innen und Social Media Expert_Innen genauso wie Lehrer_Innen und Sozialarbeiter_Innen, die ihre vielfältigen Kenntnisse einbringen und aktiv an der Gestaltung des Vereins mitarbeiten.

Mit dabei sind:

Sophie Baumgartner (*1989, partizipative Theatermacherin, Sozialarbeiterin und Trainerin) ist seit 2016 für den Verein TdU Wien in verschiedenen partizipativen Theaterprojekten tätig und unterrichtet aktuell bei MODAS (Kolleg für Sozialpädagogik). Studium der Sozialen Arbeit sowie Internationaler Entwicklung und Management. Absolventin des AGB-Basislehrgangs Theaterpädagogik und diverser weiterer Theater-Trainings (u.A. bei Birgit Fritz, Roberto Mazzini, Armin Staffler). Sie sieht das Theater der Unterdrückten als Möglichkeit einen Raum für politische Aktion, Erleben von Solidarität, sozialen Zusammenhalt und alternativen Handlungsweisen zu schaffen.

Magoa Hanke (*1984, queer*feministische*r Theatermacher*in, Choreograf*in, Performance-Künstler*in und Genderforscher*in) ist seit 2011 für das TdU Wien tätig, als Regisseur*in und Leitung des queeren Theaterensembles. Magoas Schatten_Theater Produktionen verweben  zeitgenössisches Schattentheater mit Elementen aus Performance, Tanz und Theater. Inhaltlicher Ausganspunkt sind queer*feministische Fragestellungen rund um Körper, Macht und Utopie. Als Drag-Perfomer*in forscht Magoa zu den Themen Geschlecht und Sexualität und wählt dabei einen intersektionalen Ansatz. Langjährige Zusammenarbeit mit Universitäten, Gemeinden, NGOs und Kultureinrichtungen. Auftritte u.a. in Wien, Berlin und Brüssel.

Unsere Community

Insgesamt sind mehr als 100 Menschen kontinuierlich mit uns in Kontakt und prägen das Vereinsleben: Ob als Schauspieler_Innen einer Straßentheateraktion, ob als Mitglied einer unserer regelmäßig stattfindenden Theatergruppen (Phehnix, Resilient Revolt, Clowning-Collective) oder als Teil von Projekten und Produktionen. Die Art und die Tiefe der Verbindungen sind vielfältig.

Neugierig geworden? Hier ist ein kleines Video zu unserer Arbeit:

Deine Rolle in der Welt from TdU Wien on Vimeo.