Prekär geht nicht mehr!

English version

Arbeitest du prekarisiert (etwa als Radbot_In, 24h-Pflegende, Kulturarbeiter_In etc.) und spürst die kapitalistischen Einflüsse auf deine psychische Gesundheit? Bist du systemrelevant und gleichzeitig kurz vor dem Burn-Out oder mitten in einer Depression, aber du hörst die ganze Zeit nur Klatschen? Nicht erst die Corona-Pandemie hat das sichtbar gemacht. In unserem Projekt bekommst du die Möglichkeit dich schauspielerisch und körperlich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, um mit Gleichgesinnten deine Situation und Forderungen einer breiteren Öffentlichkeit zu zeigen. Mit dir gemeinsam bauen wir in „Prekär geht nicht mehr!“ eine niederschwellige, auf Langfristigkeit angelegte Community auf, die die Wichtigkeit guter Arbeits- und Lebensbedingungen ins Zentrum des öffentlichen Interesses bringt!

Wir suchen außerdem noch Organisationen aus der Zivilgesellschaft, die Lust haben, das Projekt mit uns gemeinsam zu gestalten!

Wenn Sie und Ihre Organisation Interesse an einer Kooperation haben, zögern Sie nicht auf uns zuzukommen (Link: office@tdu-wien.at) !

Projektdaten:

Schnupperworkshops rund ums Thema Arbeit

Schwere Arbeitsbedingungen, Lohnungleichheit, Stress und finanzielle Unsicherheit? Wünschst du dir auch eine Veränderung der Arbeitswelt? Merkst du, wie das Thema Arbeit dir manchmal körperlich richtig zu schaffen macht?

In diesen Schnupperworkshops beschäftigen wir uns theatral und spielerisch mit Arbeit und (psychischer) Gesundheit und allem was damit zu tun hat und du als Themen mitbringst. Wir freuen uns auf gemeinsames Kreativ-Sein und Experimentieren.

14.09.21 Arbeit nervt?! – Workshop zu ungerechten Arbeitsbedingungen und fehlender Unterstützung in der Arbeitslosigkeit

16.09.21 Arbeitende Körper in Krisenzeiten

22.09.21 Kenn deine Rechte (für jugendliche Migrant*innen zwischen 15-30Jahren)

23.09.21 von 9:15-12:00 „Mehrfach prekär? – Arbeiten als flinta*“ beim Verein Peregrina (interner Workshop)

28.09.21 Ich will von meiner Kunst leben können!

30.09.21 Utopien einer anderen Arbeit

Zeit und Ort: jeweils 18-21Uhr, WUK, Währinger Straße 59, WUK, 1090, Raum Flieger (barrierefrei)

Ausnahme: Workshop Kenn deine Rechte: 22.9.21, 13-17Uhr, ÖGJ (Österreichische Gewerkschaftsjugend), Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Anmeldung HIER.

Anmeldung unter:

https://tinyurl.com/WSPGNM

Weitere Infos: office@tdu-wien.at

Theaterwerkstatt von 11.-17.10.21:

Eine Theaterwerkstatt rund ums Thema Arbeit und mentale Gesundheit

In einem intensiven einwöchigen Workshop tauchen wir mit 12 Personen tief ins Thema ein und arbeiten kreativ mit allem, was uns beim Thema (prekäre) Arbeit und Gesundheit beschäftigt. Inspiriert von unseren eigenen Erfahrungen gestalten wir mithilfe von Improvisationen ein kurzes fiktives Forumtheaterstück, das wir an vier Abenden aufführen werden. Das Stück zeigt brennende Probleme und Konflikte auf, denen wir uns gegenüber sehen. Bei den Aufführungen zeigen wir das Stück und laden anschließend Zuschauer*innen ein, in eine unserer Rollen zu schlüpfen und zu versuchen, die Ausgangssituation zu verändern. Ziel der Aufführungen und der Theaterwerkstatt ist es, spielerisch alternative Handlungsmöglichkeiten für die gezeigten Herausforderungen zu finden und diese gemeinsam zu diskutieren.

Für eine Teilnahme benötigst du keine Vorkenntnisse! Eine Aufwandsentschädigung wird bezahlt.

Weitere Infos zur Teilnahme, den Aufführungen und den Link zur Anmeldung findest du HIER.

Aufführungen:

Prekär geht nicht mehr! Ein Theaterstück rund ums Thema Arbeit und (psychische) Gesundheit.

Änderungen in der aktuellen Arbeitswelt sind überfällig! Egal ob es um Lohn- oder Pensionsschere, Stress, Burnout, schwere Arbeitsbedingungen oder finanzielle Unsicherheit geht.

Menschen aus verschiedenen prekären Berufen und Lebenslagen fragen dich in diesem partizipativen Theaterstück: Wie sieht ein gutes und gesundes (Arbeits-)leben für dich aus?

Wie können zwischen verschiedenen betroffenen Gruppen Bündnisse entstehen? Was können wir gemeinsam für eine solidarischere Gesellschaft tun? Und was muss sich auch politisch ändern?

Hardfacts:

20.10., 19 Uhr im Flieger, WUK, Währinger Straße 59, Anmeldung und weitere Infos.

29.10., 19 Uhr, Hörsaal B, Campus Altes AKH, Spitalgasse 2, Anmeldung und weitere Infos.

30.10., Einlass und Vernetzung ab 18 Uhr, Aufführungsbeginn 19:00 im Waldmüllerzentrum, Hasengasse 38, 1100 Wien, Anmeldung und weitere Infos.

Sprache: Die Aufführung wird mehrsprachig sein.

Eintritt: Freie Spende

Anmeldung unter:

20.10.: https://tinyurl.com/nkkc38fb

29.10.: https://tinyurl.com/3fx58xmf

30.10.: https://tinyurl.com/f4v8ezm4

(Plätze wegen COVID-Auflagen und Konzept begrenzt!)

Es gelten die 2,5G Regeln (nur PCR Test) und FFP2-Maskenpflicht. Bitte informiere dich kurz vor der Aufführung über allfällige Änderungen!

HIER gehts zum Flyer, den ihr gerne weiterleiten dürft.

Der Projektabschluss ist erst der Anfang unserer langfristigen Arbeit!

Nähere Informationen veröffentlichen wir zeitnah hier und auf Facebook!

Fördergeber/Sponsors

Gefördert von der Stadt Wien Kultur (MA7- Stadtteilkultur und Interkulturalität) und vom BMKOES, Sektion 7 Kulturinitiativen, Projektförderung, Gefördert durch die HochschülerInnenschaft an der Universität Wien und die ÖH Bundesvertretung (Koalitionsgremium)

Funded by the City of Vienna Culture (MA7- District Culture and Interculturality) and by the BMKOES, Section 7 Cultural Initiatives, Project Funding, Funded by the Students‘ Union at the University of Vienna and national students union.

Kooperationspartner/cooperation partners

Weitere Aufführungen „Prekär geht nicht mehr!“

  1. & 4. Mai 2022

Kurz nach dem Tag der Arbeit waren bzw. sind die Arbeitskämpfe nicht vorbei! Wir befassen uns weiter mit prekären Arbeitswelten und Lebensrealitäten – Prekär geht nicht mehr! Ein Theaterstück rund ums Thema Arbeit und (psychische) Gesundheit. Menschen aus verschiedenen prekären Berufen und Lebenslagen fragten in diesem am 3. und 4. Mai aufgeführten, partizipativen Theaterstück: Wie sieht ein gutes und gesundes (Arbeits-)leben für dich aus? Was können wir gemeinsam für eine solidarischere Gesellschaft tun? Was muss sich politisch ändern?

In Kooperation und mit Unterstützung von ÖH Uni Wien und Zentrum Polis, sowie gefördert durch die Stadt Wien (Kultur, Jugend und Bildung), die Bagru Theaterwissenschaft, die Evangelische Kirche in Österreich (Bildungskommission). In der Reihe „Class Matters“ der ÖH Uni Wien und im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung des Zentrum Polis